„Übernehmen Sie! – Betriebsnachfolgen durch Frauen“

Grußwort

In den fünfziger Jahren erklärte Fritz Berg, damals immerhin Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie:
„Die Unternehmerinnen sind eine Kriegsfolgeerscheinung und werden in wenigen Jahren wieder ganz von der Bildfläche verschwunden sein.“ Zum Glück hat sich der Mann mit dieser Einschätzung fatal geirrt, aber es bleibt festzustellen, dass Frauen bei Unternehmensgründungen und Betriebsüber-nahmen noch immer eine Minderheit darstellen. Nur ein Beispiel: In Deutschland suchen etwa 22.000 Geschäfts- leitungen kleiner und mittelständischer Betriebe jährlich einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin. Gute Chancen also für Frauen möchte man meinen, dennoch liegt der Frauenanteil  bei Betriebsübernahmen aktuell nur zwischen 13 und 23 Prozent. Das muss sich ändern. Umso mehr, als es viele hervorragend qualifizierte Frauen mit Berufserfahrung bei uns gibt. Nicht nur vor dem Hintergrund des demografischen Wandels können wir es uns nicht leisten, auf dieses Potenzial zu verzichten.

Die Übernahme eines bestehenden Unternehmens ist eine attraktive Alternative gegenüber einer Neugründung. Das Unternehmen ist bereits am Markt etabliert, Standort, Produkte und Kundenstamm sind vorhanden und das Unternehmenskonzept wird bereits gelebt.

Mit den Porträts „Nachfolgerinnen im Fokus“ stellt Ihnen das Niedersächsische Netzwerk „Gründerinnen kompetent beraten“, bestehend aus Vertreterinnen unserer FIFA-Gründungsprojekte und der Koordinierungsstellen Cuxhaven und Verden, 21 „Mutmacherinnen“ vor. Diese Mutmacherinnen haben erfolgreich ein Unternehmen in Niedersachsen übernommen und zeigen eindrucksvoll die Chancen und Möglichkeiten auf, die sich für Frauen aus einer Unternehmensnachfolge ergeben. Ich wünsche mir, dass diese guten Beispiele auch anderen Frauen Mut machen, sich für die Übernahme eines Betriebes zu entscheiden.

Ihre
Cornelia Rundt
Niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration

 

Nachfolgerinnen aus Verden

Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft | Landkreis Verden

Susanne Eggers-Staiger - Autohaus Eggers GmbH

Unternehmensname: Autohaus Eggers GmbH
Unternehmensgegenstand: Handel und Reparatur von Fahrzeugen
Unternehmerin: Susanne Eggers-Staiger
Zeitpunkt der Übernahme: 1992
Anzahl der Beschäftigten: > 50 Mitarbeiter/-innen
Übernahmeart: geplante Familiennachfolge
Homepage des Unternehmens:
www.ah-eggers.de

Was hat Sie motiviert, das Unternehmen zu übernehmen?
"Die Ausbildung als Kfz.-Mechanikerin und der weitere schulische und berufliche Aufbau hat mir Spaß gemacht. Und da die Entwicklung der Firma immer sehr gut war, bin ich auch gar nicht auf den Gedanken gekommen, mir einen anderen Beruf zu suchen."
Was oder wer hat Ihnen besonders geholfen?
"Die Mitarbeiter in der Firma haben mich akzeptiert und bereitwillig geholfen. Nach dem Ausscheiden meiner Eltern habe ich mir zudem einen verantwortungsbereiten Abteilungsleiterstamm aufgebaut."
Was war besonders schwierig bei der Übernahme?
"Meinen eigenen Führungsstil zu entwickeln. Der patriachalische Stil meiner Eltern war lange vorgelebt worden und musste erst langsam durch meinen eigenen Stil abgelöst werden. Und der musste sich bei mir ja auch erst noch entwickeln und hat verschiedene Phasen durch gemacht."
Ihr Motto/Leitsatz:
"Ich versuche immer in Lösungen zu denken. Aber ich kann es auch nicht jedem recht machen"

 

Anita Freitag-Meyer - Verdener Keks- und Waffelfabrik Hans Freitag GmbH & Co. KG

Unternehmensname: Verdener Keks- und Waffelfabrik Hans Freitag GmbH & Co. KG
Unternehmensgegenstand: Lebensmittelindustrie, Kategorie Süßwaren, Dauerbackwaren
Unternehmerin: Anita Freitag-Meyer
Zeitpunkt der Übernahme: 2006
Anzahl der Beschäftigten: > 50 Mitarbeiter/-innen  
Übernahmeart: geplante Familienübernahme
Homepage des Unternehmens:
www.hans-freitag.de und www.keksblog.com

Was hat Sie motiviert, das Unternehmen zu übernehmen?

"Ich wollte entscheiden, ein Team führen, gestalten und Verantwortung übernehmen. Als älteste von drei Schwestern war stets klar, dass ich in die Fußstapfen meines Vaters und Großvaters treten sollte. Wirklich gefragt, ob dies auch meinen Wünschen und Träumen entsprach, wurde ich nie. Nach meinem Abitur ging ich für ein Jahr nach Paris und studierte dort an der Sorbonne. Mit der Option, Journalistin zu werden, begann ich ein Volontariat beim Springer Verlag, bevor ich 1990 mit einer Ausbildung zur Industriekauffrau im Familienunternehmen Keks- und Waffelfabrik Hans Freitag startete."
Was oder wer hat Ihnen besonders geholfen?
"Mein Vater war bei meinem Eintritt erst 44 Jahre alt. Wir arbeiteten über 10 Jahre Seite an Seite, Schreibtisch an Schreibtisch zusammen. Er war ein großer Lehrmeister, der nur ein Ziel hatte: mich zu seiner Nachfolgerin auszubilden. Als ich 2006 die alleinige Verantwortung des Tagesgeschäftes übernahm, räumte mein Vater seinen Schreibtisch und gab mit diesem Schritt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die klare Orientierung, wer zukünftig das Sagen hat."
Was war besonders schwierig bei der Übernahme?
"'Learning by doing' war in unserem Unternehmen Programm, ich arbeitete mich in alle Bereiche intensiv ein. Die Produktionstechnik, die eine große Rolle in unserem hochgradig automatisierten Betrieb spielt, erwies sich als große Herausforderung. Heute macht mir das Planen und Entwickeln neuer Anlagen ebenso viel Spaß wie das Kreieren neuer Produkte und insbesondere der Vertrieb."
Ihr Motto/Leitsatz:
"'Wenn man eine Arbeit liebt, ist es keine Arbeit.' Ich bin heute 43 Jahre alt, verheiratet und Mutter von zwei Teenagern. Unser Betrieb beschäftigt ca. 350 Frauen und Männer und setzt im Jahr ca. 60 Millionen € um. Wir sind ein starker Handelsmarkenhersteller und exportieren in mehr als 30 Länder, bis nach China und Australien."

 

Gudrun Heine - Buch und Kunst G. Heine GmbH

Unternehmensname: Buch und Kunst G. Heine GmbH
Unternehmensgegenstand: Buchhandlung
Unternehmerin: Gudrun Heine
Zeitpunkt der Übernahme: 1987
Anzahl der Beschäftigten: < 10 Mitarbeiter/-innen  
Übernahmeart: externe Übernahme
Homepage des Unternehmens:
www.buchundkunst-verden.de

Was hat Sie motiviert, das Unternehmen zu übernehmen?
"Die Liebe zu Büchern und zu Menschen, die Bücher lesen. Auf der Suche nach einer sinnvollen beruflichen Perspektive nach einer kaufmännischen Ausbildung und diversen Tätigkeiten in unterschiedlichen Unternehmen traf ich die Entscheidung, im Buchhandel tätig zu sein. Der Schritt zur Übernahme des Geschäfts 'Buch & Kunst' in Verden 1987 war nicht geplant. Die Entscheidung traf ich kurzfristig - auch eine Unternehmerin wächst mit ihren Aufgaben: 1988 eröffnete ich eine Filiale 'Buch & Presse' ebenfalls in Verden."
Was oder wer hat Ihnen besonders geholfen?
"Treue und anspruchsvolle Kunden; eine hochmotivierende Unternehmensberaterin für den Sortimentsbuchhandel; ein gut eingespieltes Mitarbeiterinnen-Team."
Was war besonders schwierig bei der Übernahme?
"Die Banken waren sehr zurückhaltend, was das Vertrauen in die „Neukundin“ anbelangte."
Ihr Motto/Leitsatz:
“Leben ist das, was Dir zustößt, während Du gerade was anderes planst“ (John Lennon)

 

Sibylle Jackl - Cafe & Konditorei Erasmie

Unternehmensname: Cafe & Konditorei Erasmie
Unternehmensgegenstand: Konditorei mit Cafe
Unternehmerin: Sibylle Jackl
Zeitpunkt der Übernahme: 2011
Anzahl der Beschäftigten: < 50 Mitarbeiter/-innen  
Übernahmeart: externe Übernahme
Homepage des Unternehmens:
www.cafe-erasmie.de

Was hat Sie motiviert, das Unternehmen zu übernehmen?
"Es war schon immer mein Ziel, als Konditormeisterin ein eigenes Café zu betreiben."
Was oder wer hat Ihnen besonders geholfen?
"Aufgrund meiner Erfahrungen war ich in der Lage das meiste selbst zu erledigen."
Was war besonders schwierig bei der Übernahme?
"Bestimmte Entscheidungen des Investionsvorhabens zu treffen mit der entsprechenden Finanzierung."
Ihr Motto/Leitsatz:
"Keinen Stillstand zu haben, sondern immer mit der Zeit und den Trends mitzugehen."

 

Anke Ringel - H. Ringel GmbH & Co.KG

Unternehmensname: H. Ringel GmbH & Co. KG
Unternehmensgegenstand: Fachbetrieb für Bäder nach Maß, Moderne Heiztechnik, Solar, Sauna & Wellness
Unternehmerin: Anke Ringel
Zeitpunkt der Übernahme: 2005
Anzahl der Beschäftigten: < 10 Mitarbeiter/-innen  
Übernahmeart: ungeplante Familiennachfolge
Homepage des Unternehmens: www.h-ringel.de

Was hat Sie motiviert, das Unternehmen zu übernehmen?
"Das Unternehmen war gut geführt und hatte einen festen Kundenstamm."
Was oder wer hat Ihnen besonders geholfen?
"Die Entscheidung, einen externen Meister als technischen Betriebsleiter einzustellen."
Was war besonders schwierig bei der Übernahme?
"Die etwas veränderte Betriebsführung war für die langjährig beschäftigten Mitarbeiter nicht immer umzusetzen."
Ihr Motto/Leitsatz:
„Qualität hat ihren Preis - Diese Aussage unterstreichen wir mit unserer Zuverlässigkeit, der Auswahl unserer Mitarbeiter sowie mit den Materialien, die von uns verarbeitet werden."

 

Nachfolgerinnen aus Osnabrück

Berufsbildungs- und Servicezentrum des Osnabrücker Handwerks

Berna Raters - Bernard Raters Mercedes Benz Service und Vermittlung

Unternehmensname: Bernard Raters Inhaberin Berna Rater - Autorisierter Mercedes Benz Service und Vermittlung
Unternehmensgegenstand: Kfz-Betrieb; Mercedes Benz Autorisierter Service und Vermittlung für das Gesamtprogramm von A - Aktros
Unternehmerin: Berna Raters
Zeitpunkt der Übernahme: 01.01.1995
Anzahl der Beschäftigten: < 50 Mitarbeiter/-innen
Übernahmeart: geplante Familiennachfolge
Homepage des Unternehmens: www.mercedes-raters.de

Was hat sie motiviert, das Unternehmen zu übernehmen?
"Bedingt durch die frühe Krankheit meines Vaters war es die einzige Möglichkeit, die Altersabsicherung meiner Eltern und die Beschäftigung unserer langjährigen Mitarbeiter zu sichern."
Was oder Wer hat Ihnen besonders geholfen?
"Meine Mitarbeiter! Wir haben es gemeinsam geschafft, das Unternehmen durch die Höhen und Tiefen der Branche bringen."
Was war besonders schwierig bei der Übernahme?
"Die schwierige wirtschaftliche Situation, bedingt durch die hohen Auflagen unseres Herstellers."
Ihr Motto/Leitsatz:
"Akzeptanz durch Leistung. (Wer seinen Arbeitsplatz ausfüllt, wird so akzeptiert, wie er ist, ungeachtet persönlicher Eigenschaften oder Ansichten. Das gilt für Mitarbeiter/-innen und Chefs/-innen) .... :) auch wenn die Chefin jung, klein und blond ist. Es dauert nur ein wenig, bis das alle verstanden haben. :)"

 

Sandra Völler - Orthopädie-Technik Völler

Unternehmensname: Orthopädie-Technik Völler
Unternehmensgegenstand: Orthopädie Technik
Unternehmerin: Sandra Völler
Anzahl der Beschäftigten: 10 Mitarbeiter/-innen
Übernahmeart: ungeplante Familiennachfolge


Was hat Sie motiviert, das Unternehmen zu übernehmen?
"Nachdem ich mich 2002 in gleicher Branche selbstständig gemacht hatte, reizte mich ein 2. Standort und die damit verbundenen Betriebsvergrößerung"
Was oder Wer hat Ihnen besonders geholfen?
"Das Gespräch mit einem befreundeten Notar war ausschlaggebend für einen gemeinsamen Lösungsweg (siehe nächste Frage)"
Was war besonders schwierig bei der Übernahme?
"Einen Wert für Firma und Gebäude zu ermitteln um damit einen Weg für die finanzielle Einigung zu finden."
Ihr Motto/Leitsatz:
"Das Leben ist eine Gelegenheit…ergreife sie."



 

Kerstin Waldeck - Joh. Wolfgang Fischer GmbH

Unternehmensname: Joh. Wolfgang Fischer GmbH
Unternehmensgegenstand: SHK-Installationsbetrieb
Unternehmerin: Dipl. Ing. Kerstin Waldeck
Zeitpunkt der Übernahme: 2002
Anzahl der Beschäftigten: < 50 Mitarbeiter/-innen
Übernahmeart: geplante Familiennachfolge      
Homepage des Unternehmens: www.jw-fischer.de


Was hat Sie motiviert, das Unternehmen zu übernehmen?
"Den Betrieb in der 4. Generation fortführen zu können"
Was oder Wer hat Ihnen besonders geholfen?

"Der Rückhalt und die Unterstützung meines Mannes und meiner Eltern"
Was war besonders schwierig bei der Übernahme? 
  
"Die eigene Selbstsicherheit. Vertrauen und Anerkennung bei den 'alten Hasen' zu gewinnen."
Ihr Motto/Leitsatz:
"Zu Fehlern oder Schwächen stehen"


 

Nachfolgerinnen aus Oldenburg

Existenzgründungsagentur für Frauen - EFA Oldenburg-Wildeshausen

Ulli Breitfuss - Breitfuss Messtechnik GmbH

Unternehmensname: Breitfuss Messtechnik GmbH
Unternehmensgegenstand: Entwicklung, Planung und Bau von Mess- und Laborcontainern und Fahrzeugen, Systemintegration und Datenerfassungssoftware
Unternehmerin: Ulli Breitfuss
Zeitpunkt der Übernahme: 2005
Anzahl der Beschäftigten: < 10 Mitarbeiter/-innen  
Übernahmeart: geplante Familiennachfolge
Homepage des Unternehmens: www.breitfuss.de


"Nach Abschluss meines Studiums als Chemieingenieurin habe ich zwei Jahre in einem großen internationalen Konzern gearbeitet. Anfangs haben mich die vielseitigen Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen gereizt. Nach 1,5 Jahren haben mich die langsamen Entscheidungsprozesse frustriert.
Ich wollte gerne selbst Entscheidungen treffen. Diesen Wunsch habe ich mir durch den Eintritt in das Familienunternehmen verwirklicht.

Während der Einarbeitung als Geschäftsführerin und auch beim derzeitigen Arbeitsleben hat mir meine Fähigkeit zuzugeben etwas nicht zu wissen oder zu verstehen und mein Mut, Fragen zu stellen, sehr geholfen. Eine Eigenschaft, die Frauen oft sehr viel leichter fällt als Männern.

Eine Hürde, die es am Anfang zu überwinden galt, war die Akzeptanz bei Mitarbeitern und Geschäftspartnern. Auch heute werden Frauen teilweise noch mit dem Vorurteil konfrontiert, dass sie und Technik nicht zusammenpassen. Gerne habe ich mich diesem Vorurteil mit dem dafür nötigen Humor gestellt. Die Frage – 'Entschuldigung, ich bin blond, das habe ich nicht verstanden. Könnten Sie mir das genauer erklären?' – hat in der Vergangenheit zu dem einen oder anderen Lächeln und interessanten Diskussionen geführt, aber auch Herren in Erklärungsnot gebracht.

Mein Motto ist vielen aus Kindheitstagen bekannt, aus meiner Sicht aber auch heute noch sehr treffend: 'Wieso? Weshalb? Warum? Wer nicht fragt bleibt dumm!'"

 

Jutta Detken - Küchenstudio DETKEN GmbH

Unternehmensname: Küchenstudio DETKEN GmbH
Unternehmensgegenstand: Handel und Montage von Einbauküchen
Unternehmerin: Jutta Detken
Zeitpunkt der Übernahme: 1991
Anzahl der Beschäftigten: < 10 Mitarbeiter/-innen           
Übernahmeart: ungeplante Familiennachfolge
Homepage des Unternehmens: www.detken.de

Was hat Sie motiviert, das Unternehmen zu übernehmen?
"Das aufgebaute Familienunternehmen von Alfred DETKEN, in dem ich seit Anfang an mitgewirkt haben, erfolgreich weiter zu führen (Bodenständigkeit)"
Was oder Wer hat Ihnen besonders geholfen?
"Unser Steuerberater (Stb. Gerd Renker, Ganderkesee), 'unsere' Außendienstler von Firma Kornmüller-Küchen (Günther Freese) und Hausgeräte-Hersteller Miele, Gerold Mammen."
Was war besonders schwierig bei der Übernahme?
"Die Tradition mit den neuen Ideen und verschiedenen Herangehensweisen zu verbinden"
Ihr Motto/Leitsatz:
"'Erfolg besteht aus drei Buchstaben: T U N' (Goethe) und auch: 'Gemeinsam sind wir stark!' - Ein Satz, den ich immer und immer wieder in Unternehmerkreisen sage: 'Ein Unternehmen ist nur so gut wie seine Mitarbeiter.'"

 

Martina Kammann - KMH-Kammann Metallbau GmbH

Unternehmensname: KMH-Kammann Metallbau GmbH
Unternehmensgegenstand: Herstellung von Rohren, Rohrformteilen, Verteilersystemen und Sonderanfertigungen aus Stahl und Edelstahl für Aspirations- und Förderleitungen
Unternehmerin:
Martina Kammann
Einstieg in die Geschäftsführung:
1998
Zeitpunkt der Übernahme:
2007
Anzahl der Beschäftigten:
> 100 Mitarbeiter/-innen
Übernahmeart:
geplante Familiennachfolge
Homepage des Unternehmens:
www.kmh.net


"Vor mehr als 27 Jahren haben sich meine Eltern selbstständig gemacht. Zunächst bestand das Unternehmen aus 3 ½ Mitarbeitern, ich war in der Gründungsphase noch Studentin und nur als Aushilfe im Einsatz. Mit dem Sprung in die Selbstständigkeit hatten alle nicht selten einen 16-stündigen Arbeitstag. Glücklicherweise konnten die ersten Hürden gut gemeistert werden und kontinuierlich entwickelte sich ein heute mittelständisches Unternehmen mit über 130 Mitarbeiter/-innen.

Dieser unglaubliche Einsatz meiner Eltern war sehr beeindruckend. Darum hat sich die Frage nach der Bereitschaft zur Übernahme nur theoretisch gestellt. Meine Eltern waren mir in all unseren gemeinsamen Jahren Vorbild und Berater.

Damals wie heute arbeiten wir an der kontinuierlichen Verbesserung unserer Produkte und Abläufe. Unsere 'Unzufriedenheit' ist der Motor für Veränderung und Entwicklung. Schnelligkeit und Flexibilität gehören zu unseren herausragendsten Eigenschaften. Ebenso wie ein konstruktives, menschliches Miteinander und flache Hierarchien."


 

Vera Rosenberger - Fruchthaus H. Rosenberger

Unternehmensname: Fruchthaus H. Rosenberger
Unternehmensgegenstand: Wochenmarkthandel mit Obst, Gemüse und Südfrüchten
Unternehmerin: Vera Rosenberger
Zeitpunkt der Übernahme: Januar 1988
Anzahl der Beschäftigten: < 10 Mitarbeiter/-innen  
Übernahmeart: ungeplante Familiennachfolge

"Das Obst- und Gemüsegeschäft wurde von meinem Onkel zu Beginn der 1930er Jahre gegründet, der es gemeinsam mit meiner Mutter führte. Schon während des Krieges übernahm sie dann den Betrieb. In den Nachkriegsjahren kam die Präsenz auf dem Delmenhorster Wochenmarkt hinzu, die nach Schließung des Ladengeschäfts Mitte der 70er Jahre bis heute fortbesteht.

Nicht zuletzt durch die Lehrjahre im elterlichen Betrieb und das Vorbild einer klassischen Familiennachfolge, stand für mich schon früh die eigene Selbständigkeit als Ziel fest. Motivation war für mich die Gewissheit, in genau diesem Berufszweig die eigene 'Berufung' gefunden zu haben und das trotz widriger Umstände wie körperlicher Arbeit, frühes Aufstehen und starker Einschränkung des klassischen Familienlebens.

Obgleich in der Familie seit jeher die Frauen die tonangebenden Personen waren, wurde mir die Firmennachfolge von meiner Mutter nicht in die Wiege gelegt, sondern meinem Bruder vorbehalten. Mit 45 Jahren konnte ich mich mit meiner Mutter einigen, die direkte Geschäftsnachfolge anzutreten. In den darauffolgenden Jahren unterstützte mich meine Mutter zwar noch durch ihrer Arbeitskraft, dafür musste ich aber auch die Widrigkeiten in Kauf nehmen, die mit ihrer 'Quasi-Stellung' als 'Senior- Chefin' einhergingen. In den letzten Jahren begleitet mich nun mein Sohn in allen Geschäftsbelangen. Und das Geschäft besteht bis heute fort: Denn was man anfängt, muss man auch zu Ende führen."

 

Nachfolgerinnen aus Dannenberg

EXISTA - Service für Gründerinnen und Unternehmerinnen, feffa e.V.

Annette Gierow - DER ROTE FADEN

Unternehmensname: DER ROTE FADEN
Unternehmensgegenstand: Handarbeitsgeschäft
Unternehmerin: Annette Gierow
Zeitpunkt der Übernahme: Anbahnung Sept. 2004 / Eröffnung 01.04.2005
Anzahl der Beschäftigten: < 10 Mitarbeiter/-innen      
Übernahmeart: externe Übernahme        
Homepage des Unternehmens: www.Roterfaden-Dannenberg.de

Was hat Sie motiviert, das Unternehmen zu übernehmen?
"Vorherige Mitarbeit im Vorgängergeschäft / Persönliche Neuororientierung / Freude an der Materie / Freude am Umgang mit Kunden"
Was oder Wer hat Ihnen besonders geholfen?
"Abgebender Geschäftsinhaber / Meine Familie / feffa-Kurs zur Unternehmensgründung"
Was war besonders schwierig bei der Übernahme?
"Neuanfang in einem neuen Ladenlokal, weil das bisherige schon weitervermietet war. Das hat zwar die Eigenständigkeit und persönliche Prägung meines Geschäftes begünstigt, war aber am Anfang mit viel Arbeit und Investitionen verbunden."
Ihr Motto/Leitsatz:
"Große Auswahl an hochwertigen Waren"
 

Inken Wernecke - Buchladen Hielscher

Unternehmensname: Buchladen Hielscher
Unternehmensgegenstand: Buchladen
Unternehmerin: Inken Wernecke
Zeitpunkt der Übernahme: 01.01.2012
Anzahl der Beschäftigten:  < 10 Mitarbeiter/-innen          
Übernahmeart: externe Übernahme

Was hat Sie motiviert, das Unternehmen zu übernehmen?
"Ich bin schon langjährige Mitarbeiterin gewesen und für mich war es jetzt auch aus familiärer Sicht möglich, sich beruflich nochmal zu verändern bzw. den Einstieg in die Selbstständigkeit zu wagen."
Was oder Wer hat Ihnen besonders geholfen?
"Besondere Unterstützung habe ich durch meine Steuerberaterin und meinen Mann erfahren."
Was war besonders schwierig bei der Übernahme?
"Die Verhandlungen mit dem Vorbesitzer erwiesen sich als besonders schwierig und zogen sich unverhältnismäßig in die Länge."
Ihr Motto/Leitsatz:
"Mit Freundlichkeit und Kompetenz den Kunden vom örtlichen Fachhandel überzeugen."

 

Nachfolgerinnen aus Hannover


Azar Baradaran-Kazem Zadeh - Galenus Apotheke

Unternehmensname: Galenus-Apotheke
Unternehmensgegenstand: Einzelhandel
Unternehmerin: Azar Baradaran-Kazem Zadeh
Zeitpunkt der Übernahme: 01. Juli 2009
Anzahl der Beschäftigten: < 10 Mitarbeiter/-innen 
Übernahmeart: externe Übernahme       


Was hat Sie motiviert, das Unternehmen zu übernehmen?
"Die Leitung eines qualitäts- und kundenorientierten Unternehmens"
Was oder Wer hat Ihnen besonders geholfen?
"Treuhand Hannover, Apo-Bank"
Ihr Motto/Leitsatz:
"Es ist uns wichtig durch kompetente Beratung und Versorgung, die Zufriedenheit der Patienten und Kunden zu gewährleisten"

 

Constance Huep - DIE HÖRHILFE Constance Huep e.K.

Unternehmensname: DIE HÖRHILFE Constance Huep e.K.
Unternehmensgegenstand: Hörgeräte-Akustik (Handwerksbetrieb) Beratung, Anpassung und Verkauf von Hörgeräten, Otoplastiken (eigenes Labor) und Zubehör sowie Gehörschutz und Hörtraining
Unternehmerin: Constance Huep
Zeitpunkt der Übernahme: 01.01.2006
Anzahl der Beschäftigten: < 10 Mitarbeiter/-innen 
Übernahmeart: geplante Familiennachfolge     
Homepage des Unternehmens: www.diehoerhilfe.de

"Zum Zeitpunkt der Betriebsgründung durch meine Mutter war ich bereits im ersten Ausbildungsjahr zum Hörgeräteakustiker, habe dann zu meiner Mutter in die Hörhilfe gewechselt und habe quasi vom ersten Tag an im Unternehmen mitgearbeitet. Die Hörhilfe einmal weiter zu führen war immer mein Wunsch. In den 25 Jahren habe ich nicht nur den Beruf gelernt, sondern habe mich auch immer mehr in die Unternehmensführung eingebracht, sodass die eigentliche Übernahme für mich real nur ein kleiner Schritt war. Das Gefühl, die Verantwortung für die Geschicke der Firma und der Mitarbeiter komplett übernehmen zu müssen, war gefühlt ein großer Schritt. Schwierig war es für langjährige Mitarbeiter und auch für mich, das veränderte Verhältnis vom Kollegen zum 'Chef' umzustellen. Diese 'Rollenänderung' hat einige Zeit gedauert und war nicht ganz einfach, zumal ich das sehr gute, freundschaftliche Verhältnis zu meinen Mitarbeitern und unseren guten Teamgeist nicht gefährden wollte. Durch meine langjährige Mitarbeit im Unternehmen gab es sowohl bei Kunden als auch bei Geschäftspartner wie Lieferanten überhaupt keine Probleme durch die Unternehmensübernahme. Meine Mutter hat 'Die Hörhilfe' als ihr 'Kind' betrachtet und so sehe ich das auch. Man muss mit Herzblut dem Unternehmen dienen und mit Idealismus für Kunden und Mitarbeiter da sein."
 

Susan Jäger - Möbelpolsterei & Autosattlerei Jäger

Unternehmensname: Möbelpolsterei & Autosattlerei Jäger
Unternehmensgegenstand: Handwerksbetrieb
Unternehmerin: Susan Jäger
Zeitpunkt der Übernahme: Oktober 2003
Anzahl der Beschäftigten: < 10 Mitarbeiter/-innen 
Übernahmeart: Externe Übernahme
Homepage des Unternehmens: www.polstereijaeger.de
 
"Seit meiner Ausbildung lernte ich stetig, Verantwortung für mich und mein Handwerk zu übernehmen. Der Gedanke, Handwerksmeisterin zu werden, reifte schnell. Nach dem Vollzeitkurs wollte ich nun als Raumausstatter-Meisterin arbeiten. Zufällig lernte ich den Sattlermeister Ostendorp kennen und erfuhr von ihm, dass er nach Mallorca auswandern wolle und einen Betriebsnachfolger suche. Ich war begeistert von der Idee, schnupperte für drei Monate und überlegte mir ein Konzept, um diesen Betrieb zu übernehmen und fortzuführen. Der Kredit war bedenkenlos genehmigt, die Handwerkskammer stimmte zu und zum 01.10.2003 ging es los.

Ich startete mit einer bekannten Telefonnummer, einer Kundenkartei, einer kleinen Werkstatt und dem guten Ruf eines Sattlermeisters. Inzwischen sind fast 10 Jahre vergangen. Die Telefonnummer ist geblieben, die Werkstattfläche hat sich verdreifacht. Die Möbelpolsterei & Autosattlerei Jäger hat sich selbst einen guten Ruf erarbeitet und entwickelt sich neben mir mit derzeit sieben Beschäftigten immer weiter.

Bezüglich Qualität und Flexibilität habe ich hohe Erwartungen an mich selbst und an meine Mitarbeiter/-innen. Da wir in einem Team arbeiten, sind Vertrauen und Kameradschaft ein wichtiger Teil unseres Unternehmens und damit Teil unseres Erfolges."

 

Tanja Kühne - Design Agentur Riegel GmbH & Co. KG

Unternehmensname: Design Agentur Riegel GmbH & Co. KG
Unternehmensgegenstand: Design- und Kommunikationsstrategien für die Automotive Industrie und Mittelständische Unternehmen: Konzept, Gestaltung und Umsetzung von Corporate Design, Handelsmarketing und Shop Design (hier: in Nordafrika und im mittleren und nahen Osten). Entwicklung und Produktionsüberwachung von Verkaufsdisplays sowie Umsetzung von Printmaterialien in bis zu 12 Sprachen. Konzept, Organisation und Durchführung für Veranstaltungen mit wirtschaftspolitischen Themen.
Unternehmerin: Tanja Kühne
Zeitpunkt der Übernahme: 2006
Anzahl der Beschäftigten: < 10 Mitarbeiter/-innen 
Übernahmeart: ungeplante Familiennachfolge          
Homepage des Unternehmens: www.riegel-design.de

Was hat Sie motiviert, das Unternehmen zu übernehmen?

"Das Unternehmen war gut geführt und hatte einen festen Kundenstamm."
Was oder wer hat Ihnen besonders geholfen?
"Die Entscheidung, einen externen Meister als technischen Betriebsleiter einzustellen."
Was war besonders schwierig bei der Übernahme?
"Die etwas veränderte Betriebsführung war für die langjährig beschäftigte Mitarbeiter nicht immer umzusetzen."
Ihr Motto/Leitsatz:
"'Qualität hat ihren Preis'. Diese Aussage unterstreichen wir mit unserer Zuverlässigkeit, der Auswahl unserer Mitarbeiter sowie mit den Materialien, die von uns verarbeitet werden."

 

Iris Meinhard - Drechslerei Iris Meinhard

Unternehmensname: Drechslerei Iris Meinhard
Unternehmensgegenstand: Drechslerei
Unternehmerin: Iris Meinhard
Zeitpunkt der Übernahme: 1985 + 1990
Anzahl der Beschäftigten: keine
Übernahmeart: externe Übernahme
Homepage des Unternehmens: www.drechsler-hannover.de

"Geprägt bin ich von meiner Kindheit. Mein Vater hatte eine Tischlerei, die sich direkt an unserem Wohnhaus befand. Mein Großvater hatte dort zuvor eine Stellmacherei, sein Onkel eine Zimmerei. So entstand wohl die Liebe zu dem Werkstoff Holz und der Wunsch, daraus etwas zu fertigen. Meine Mutter erzählte mir von dem Beruf des Drechslers. Ich bewarb mich und konnte 1982 die Lehre beginnen und 1984 die Gesellenprüfung ablegen.

Mein Lehrherr Fritz Brackhahn hatte in seiner Familie keinen Nachfolger und der Betrieb bestand fast 100 Jahre. Gesellenstellen waren nicht so zahlreich vorhanden. In dieser Situation entstand zwischen uns die Idee eine GbR zu gründen. Diese bestand 5 Jahre, bis ich Ende 1989 die Meisterprüfung bestand und ab 1990 den Betrieb allein übernehmen konnte. Ich bin noch heute dankbar für das angenehme Miteinander dieser Jahre.

Die Übernahme erfolgte aus finanziellen Gründen in vielen kleinen Schritten und nach Absprache. Eine große Hilfe war die Unterstützung meines Meisters, meiner Familie und Freunden. Über die Zeit haben sich die Aufträge, die Arbeiten und die Geschäftsfelder gewandelt. Die Werte, die Freude an der kreativen Arbeit sind geblieben und überwiegen.

Gewachsene Werkstoffe haben ihren individuellen Charakter. So zu arbeiten, dass dieses erkennbar bleibt, ist das Ziel. Die Objekte/Exponate bekommen durch die qualitative Ver- bzw. Bearbeitung Langlebigkeit. Eine Bindung zwischen Mensch und Gegenstand wird möglich."

 

Ursula Rössel - Rössel - Natürlicher Chic

Unternehmensname: Rössel - Natürlicher Chic
Unternehmensgegenstand: Naturtextilien, Fair Trade
Unternehmerin: Ursula Rössel
Zeitpunkt der Übernahme: 2004
Anzahl der Beschäftigten:  < 10 Mitarbeiter/-innen
Übernahmeart: externe Übernahme
Homepage des Unternehmens: www.roessel-natuerlicher-chic.de

"Nach der Kindererziehung musste ich mich umorientieren, da ich in meinem Beruf (Architektin) trotz guter Ausbildung und 16 Jahren Berufspraxis keine Chance mehr hatte. Das Produkt passt in unseren anthroposophischen Lebensstil, besonders der faire Handel und das Verbot von Kinderarbeit haben mich motiviert. Hilfe bekam ich eigentlich nur durch meine Familie, sie stand geschlossen hinter mir.

Ein schwieriger Punkt war die Finanzierung: Während die Landestreuhandstelle mein Konzept sofort wohlwollend annahm und mir zusagte, es zu fördern, fand ich keine Bank, welche die Finanzierung übernehmen wollte. (Zu viel Arbeit für die Banken, zu geringe Magen).

Ohne Privatkredit wäre die Existenzgründung gescheitert. Schwierig ist auch immer noch, dass lt. Gesetz bei der Bemessung des Krankenkassenbeitrages ein Einkommen von etwa 1900,-€ angenommen wird, egal, ob man dieses hat oder nicht.
Auch waren die Bedingungen meiner Vorgängerin unerfüllbar. Ich bin bei meinen Vorstellungen geblieben, musste aber dadurch das Geschäft gänzlich neu aufbauen.

Mein Leitsatz: Vorsicht walten lassen, immer positiv nach vorn schauen, beharrlich bleiben, nicht unterkriegen lassen. Es geht grundsätzlich Alles!"

 

Jennifer Timm-Borcherding & Aisha Cook - timmcook ERGOTHERAPIE GbR

Unternehmensname: timmcook ERGOTHERAPIE GbR
Unternehmensgegenstand: Praxis für Ergotherapie
Unternehmerinnen: Jennifer Timm-Borcherding, Aisha Cook
Zeitpunkt der Übernahme: 01.01.2006
Homepage des Unternehmens: www.timmcook-ergotherapie.de

"Der Beruf der Ergotherapeutin begeistert uns vom ersten Tag unserer gemeinsamen Ausbildung.
Nach der schulischen Ausbildung haben wir in einer Praxis gemeinsam gearbeitet und nach 3 Jahren haben von unserer damaligen Chefin das Angebot bekommen, die Praxis mit drei Standorten zu übernehmen. Nach mehreren Beratungsgesprächen bei einem Steuerberater, Unternehmensberater und Finanzberater haben wir uns entschieden, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen.

Wir hatten einige Vorteile, denn wir kannten den Betrieb, die Mitarbeiter und die Strukturen, die vorherrschten.
Eng begleitet wurden wir in der Zeit von unserer ehemaligen Chefin sowie unsere Steuer- und Unternehmensberater. Schwierig bei der Übernahme war das Einarbeiten in ein neues Berufsfeld, alles was mit Buchführung, Abrechnung, Finanzplanung und dem Verstehen von betriebswirtschaftlichen Grundlagen zu tun hat.
 
Zusätzlich war es viel Arbeit, die eigene Rolle zu finden. Auf einmal waren wir keine Kollegen mehr, sondern die Hauptverantwortlichen, die die Verantwortung für soviele Mitarbeiter tragen. Im Laufe der Zeit haben intensive Beratungsgespräche uns dabei geholfen, unsere Rolle zu finden und so auszufüllen, wie es individuell zu jeder von uns passt.

Unser Motto: Wir sind Ergotherapeutinnnen aus Leidenschaft!"

 

Sie möchten ein Unternehmen übernehmen?

Wir unterstützen Sie gern bei den ersten Schritten und klären noch offene Fragen. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf unter info@gruenderinnenconsult.de oder Tel. 0511-9357-120. Wir beraten Sie gern!